Unsere Arbeiten
Unsere Arbeiten, ohne Namen.
Für uns kommt die Diskretion gegenüber unseren Kunden zuerst. Hier lesen Sie, wie es vorher war, was wir gemacht haben und wie es ausging, mit den Zahlen.
August 2026
Ein Treuhandbüro geht in die Ferien, und wir ersetzen seinen Server von 2012.
Wie es war
Das Büro arbeitete mit einem Server von 2012. Der Server ist der zentrale Computer im Büro, mit dem gemeinsamen Ordner des ganzen Teams.
Was wir gemacht haben
Wir haben den neuen Server in unserem Labor vorbereitet. In der Nacht vom 3. auf den 4. August haben wir den gemeinsamen Ordner des Büros darauf verschoben. Am 6. August, als das Büro wegen Ferien geschlossen war, haben wir ihn ins Büro gebracht.
Der gemeinsame Ordner, in einer Nacht:
- 404’784
- Dateien
- 64’306
- Ordner
- 383
- GB
- 5:19
- Stunden und Minuten
- 0
- Fehler
Wie es ausging
Die Computer der Mitarbeitenden blieben mit dem Server verbunden (in der «Domäne»), ohne dass man sie neu aufnehmen musste; am Tag der Übergabe brauchte es an jedem PC kleine Eingriffe. Am Abend liefen Buchhaltung, Lohn, InfoTime, Drucker und Datensicherung.
In sechs Wochen
Eine mechanische Werkstatt: sechs Maschinen im Netzwerk, von der Steuerung von 1998 bis zur 5-Achs-Maschine.
Wie es war
Jeden Tag kamen die Programme per USB-Stick an die Maschinen, eine Maschine nach der anderen. Die Werkzeugkorrekturen, auf dem Voreinstellgerät gemessen, wurden von Hand in die Steuerung abgetippt. Und vom Büro aus sah niemand, ob eine Maschine arbeitete oder stand: Man ging nachschauen.
Was wir gemacht haben
In sechs Wochen haben wir sechs Maschinen verschiedener Generationen ans Netzwerk der Werkstatt angeschlossen, von der Steuerung von 1998 bis zur 5-Achs-Maschine, jede über den Anschluss, den sie schon hatte.
- 6
- Maschinen
- 6
- Wochen
Wie es ausging
Keine täglichen USB-Sticks mehr: Die Programme kommen vom Server in die Maschine. Die Korrekturen gehen vom Voreinstellgerät in die Maschine, ohne Abtippen. Und keine wiederkehrenden Gebühren.
Unser Programm

ERGANE: liest die Maschinen, steuert sie nicht.
Es läuft auf dem Server der Werkstatt und spricht mit den Maschinen, die schon da sind.
Die Maschinen sprechen.
Wo die Steuerung einen Netzwerkanschluss hat, liest ERGANE, ob die Maschine arbeitet, steht oder im Alarm ist, und wie lange sie heute gelaufen ist. Man sieht es auf der Anzeigetafel in der Halle und am Computer im Büro.
Die Programme kommen zurück.
Nach jedem Senden liest ERGANE das Programm aus der Steuerung zurück und vergleicht es Zeile für Zeile mit dem gesendeten. Die Daten bleiben auf dem Server der Werkstatt.
Juli 2026
Ein Unternehmen: 13 Postfächer, von Google Workspace zu Microsoft 365.
Was wir gemacht haben
Ende Juli haben wir die Postfächer von Google Workspace zu Microsoft 365 umgezogen, eines nach dem anderen, mit allen E-Mails, die darin waren.
Wie es ausging
Jedes Postfach hat ein neues Passwort. Wir haben die Dokumentation übergeben: die Postfächer, die Passwörter und die Angaben zum Einrichten der E-Mail.
September 2026
Zwei Firmen im selben Büro: jede ihr eigenes Netz, ein gemeinsamer Schutz.
Was wir gemacht haben
Im August haben wir die Firewall bei uns in Riazzino vorbereitet und im September im Büro montiert: Sie ist der Schutz zwischen dem Büro und dem Internet. Jede Firma hat ihr eigenes Netz, per Kabel und per WLAN, und sieht die Computer der anderen nicht.
Der Drucker steht in einem eigenen Netz: Beide Firmen drucken darauf. Die Gäste haben ein WLAN, das nur ins Internet führt.
- 2
- Firmen
- 4
- WLAN-Netze
- 1
- Firewall
Wie es ausging
Von zu Hause aus arbeitet man über das VPN, die geschützte Verbindung zum Büro: Jede Person kommt nur ins Netz ihrer eigenen Firma.
Juli 2026
Ein Büro: Virenalarm auf acht Geräten. Den Virus gab es nicht.
Wie es war
Das System, das das Netzwerk des Büros überwacht, meldete einen Angriff auf den Server und ein Spionageprogramm auf einem Computer, und es isolierte diesen von selbst. Am 13. Juli waren acht Geräte in der roten Zone, darunter der Server und die Internetverbindung: Die isolierten Computer hatten kein Internet mehr.
Was wir gemacht haben
Zuerst haben wir geprüft, dass niemand in den Server eingedrungen war. Dann haben wir die Protokolle des Überwachungssystems gelesen: Das «Spionageprogramm» war das Update des Virenschutzes, das eine Regel von 2010 für etwas anderes hielt; der «Angriff» waren normale Dateizugriffe auf die Ordner des Servers.
Den isolierten Computer haben wir mit einem Notfall-USB-Stick vollständig geprüft, ohne Windows zu starten: Es wurde nichts gefunden.
Wie es ausging
Keine Infektion und kein Computer, der neu installiert werden musste. Wir haben die fehlerhaften Regeln korrigiert und die acht Geräte aus der roten Zone geholt: Am Ende waren alle 41 Geräte im Netz grün.
- 8
- Geräte freigegeben
- 41
- Geräte grün
- 0
- Infektionen
August 2026
Eine Werkstatt: Der Hallen-PC geht kaputt und zieht in den Server um.
Wie es war
Am 5. August ging der Hallen-PC kaputt und war nicht mehr zu retten.
Was wir gemacht haben
Statt ihn zu reparieren, haben wir den Computer in den Server verlegt, den die Werkstatt schon hatte: Jetzt ist er ein virtueller PC. Die bisherigen Programme haben wir wieder eingerichtet, indem wir die Festplatte des defekten PCs ausgelesen haben; sie war unversehrt.
In der Halle dient ein alter, wiederverwendeter PC nur noch als Bildschirm: Er startet und meldet sich von selbst an, und auf ihm liegen weder Daten noch Einstellungen.
Wie es ausging
Seit dem 18. August in Produktion, 13 Tage nach dem Defekt. Wenn die Verbindung abbricht, öffnet sich die Sitzung in etwa 3 Sekunden von selbst wieder.
Dann der Feinschliff: Die Fenster bauten sich langsam auf, weil die Grafikkarte des wiederverwendeten PCs auf Minimum lief, und jetzt nicht mehr; ein USB-Stick, der an der Werkbank eingesteckt wird, kommt im virtuellen PC an.
- 13
- Tage nach dem Defekt
- 2
- Monitore
- ~3
- Sekunden bis zur Wiederverbindung
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